Überschrift ISER
Randlochkarten-SystemISER
Inv. Nr. I1014
ISER Objekt Nr. I1014
Klassifikation1.4.1.1
HerstellerLochkartenwerk Haensel&Co. KG Schlitz/Hessen
Jahr1960er Jahre
Größe28x41x30 cm BxHxT
EigentümerISER
StandortIL.WR.3
Ausstellungsort-

Kurzbeschreibung Randlochkarten oder Kerblochkarten sind am Rand ein-, zwei- oder dreireihig gelocht. Jedem Loch wird eine bestimmte Bedeutung zugeordnet. Zutreffende Gesichtspunkte werden in einer Karte dadurch gekennzeichnet, dass das Randloch bzw. die Randlochkombination mit Hilfe einer Zange nach außen geöffnet ("gekerbt") wird.
Die Verbindung von Deskriptor und Kerblochkarte erfolgt nach dem Prinzip der Dokumentenanalyse. Für jedes Dokument legt man eine Kerblochkarte an, in der sämtliche Deskriptoren durch Kerbungen markiert werden.
Die Selektion geschieht, indem durch den Stapel aller vorhandenen Karten an den Stellen Nadeln geführt werden, an denen sich die Löcher befinden, welche die gesuchten Deskriptoren bezeichnen. Dann wird das Kartenpaket an den Nadeln hochgehoben bzw. im Recherchegerät an den Nadeln aufgehängt. Karten, bei denen die genadelten Löcher zu Kerben erweitert worden sind, die also die gefragten Deskriptoren enthalten, müssen nach unten ausfallen.
Bemerkungen a) Tischwahlgerät ST (abgebildet)
Spender: M. Züchner, Institut für Ur- und Frühgeschichte

b) Vorführkoffer und Musterbestand eines Vertreters mit:
Tischwahlgerät ST, Handwahlgerät SG, Auswahlrahmen SR, 2 Handnadelhalter OG, Tischstanze, Kerbzange, div. Wählnadeln, Beispielanwendung "Staudenkartei" für die Gartengestaltung, 3 Päckchen Karten Format A5, mehrere Ordner Beispielkarten und Prospekte.
Spende: Helmut Wahl, Schlitz/Hessen

Beispiele für Einsatzgebiete: Betriebliche DV, wissenschaftliche Dokumentation (hier: Untersuchung von Grabstätten und Grabfeldern).
Die Abbildung zeigt ein Auswahlgerät sowie eine Kerblochzange und Wählnadeln für einfache Recherchen.
Schlagworte Auswahlgerät Kerbzange Lochzange Stanze Randlochkarten Kerblochkarten